Gesund wohnen mit natürlichen Materialien

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Gesundheit und Wohlbefinden kann man gar nicht hoch genug bewerten - auch und gerade in den eigenen vier Wänden. Natürliche Materialien können hier bei der Einrichtung und Gestaltung der Wohnung einen wichtigen Beitrag leisten.

Der Verzicht auf Schadstoffe wird immer wichtiger, je dichter die Gebäudehüllen werden. Wer sein Haus energetisch saniert oder einen Neubau nach Niedrigenergie-Standard errichtet, der arbeitet an einem möglichst luftdichten Haus. So soll verhindert werden, dass wertvolle Heizenergie nach draußen entweicht. Ebenso wie die Energie bleiben aber auch mögliche Schadstoffe im Inneren des Hauses. Deshalb ist regelmäßiges Lüften wichtig, am besten verzichtet man aber gleich auf den Einsatz schädlicher Materialien. Viele früher übliche Lacke, Farben und Klebstoffe dünsten noch heute aus. Solche Altlasten schmlummern in vielen Böden, Tapeten oder auch Möbeln. Sie sollten deshalb bei einer Renovierung gründlich entfernt und durch unbedenkliche Materialien ersetzt werden.

Wenn man ein neues Haus baut, kann und sollte man von Anfang an möglichst auf natürliche Werkstoffe setzen und keine Schadstoffe ins Haus lassen. Baumwoll- oder Lehmputze sind gute Beispiele dafür, ebenso Korkböden, Natursteine und Möbel aus unbehandeltem Massivholz. All diese natürlichen Stoffe sorgen für ein gutes Raumklima und dauerhaftes Wohlbefinden.

Schimmel kann das Wohnen allerdings zu einer ungesunden Sache machen. In diesem Fall ist oft ein Luftentfeuchter angesagt. Manchmal muss aber auch ein Luftbefeuchter her